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Neben dem Grunddesign der wohl wichtigste Bestandteil des Designs sind die Startnummern.
Die Nummern sollten sich generell immer gut vom Hintergrund abheben und farblich in den selben Grundfarben
wie das restliche Design gestaltet sein.
Wie man bei der Erstellung einer passenden Nummer vorgeht, zeigt dieses Kapitel.
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Für die Nummern stehen auf dem Chassis fünf Bereiche zur Verfügung:
Jeweils im Bereich der "Türen", dann eine Nummer auf dem Dach und zusätzlich noch jeweils eine auf dem
rechten Front- und Heckscheinwerfer.
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Auch die Nummer hat wie alles andere auch einen Bereich, in der sie sich befinden muss.
Die Nummer im Türbereich ist dabei von vier Seiten eingegrenzt. Nach oben sollte mindestens 20 Pixel
Abstand zum Fenster bestehen, nach unten mindestens 10 Pixel.
Die Nummer muss nun nicht auf den Pixel genau so groß wie die rote Fläche sein, denn allein durch ein-,
zwei- oder dreistellige Nummern ergeben sich andere Maße.
Dennoch sollte die Nummer den roten Bereich möglichst gut ausfüllen und sich dabei immer mittig zwischen
Fenster und unterer Chassis-Kante bzw. zwischen Nebensponsoren und den Contigencies befinden.
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Die Nummer muss das Dach weitestgehend ausfüllen, d.h. möglichst groß sein.
Die vier Begrenzungen ergeben sich hier allein durch die Chassis-Vorgaben, sprich zwischen den Scheiben und
den seitlichen "Leitblechen" (grün) muss die Nummer liegen.
Dabei muss sie auf dem Dach so gedreht sein, daß sie der Fahrer, wenn er einsteigt, lesen könnte. Das
bedeutet, dass die Nummer auf dem Template verkehrt herum stehen muss.
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In Fahrtrichtung gesehen kommt jeweils auf dem rechten Front- und Heckscheinwerfer nochmal eine Nummer.
Dabei sollte man beachten, dass die Nummer immer innerhalb des Scheinwerfers liegt. Die Aussenkanten der
Scheinwerfer sollten von der Nummer nicht überlappt werden.
Die Nummer auf dem Frontscheinwerfer wird beim Dodge und Chevrolet jeweils noch um 8-10° mit dem
Uhrzeigersinn gedreht.
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Die Größen der fünf Nummern stehen meist im selben Verhältnis zueinander.
Beispielhaft gebe ich mal ein paar Richtgrößen an, wenn es sich um eine zweistellige Nummer handelt.
Ich beginne immer mit der Nummer auf den Seiten. Die Nummer wird etwa so breit wie das darüber liegende
Fenster (ca. 180 Pixel) und nutzt in etwa 80% der Tür-Höhe aus (ca. 145 Pixel).
Wenn man nun die seitliche Nummer als Ausgangspunkt mit 100% Höhe und 100% Breite nimmt, so ist die Nummer
auf dem Dach dann etwa 130% hoch und 120% breit.
Die Nummer auf den Heckleuchten hat hingegen nur noch 30% der ursprünglichen Höhe und auch 30% der
Breite.
Die kleinste Nummer (15% der Original-Breite und -Höhe) liegt auf der Frontleuchte.
Wie gesagt, dies sind alles nur Richtwerte, die natürlich je nach Design, Schriftart oder Anzahl der
Ziffern abweichen können.
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Ein typischer Nummern-Effekt bei NASCAR-Designs stellt der kursive Schriftstil dar.
Bei fast allen Designs sind die Nummern auf dem Dach und den Seiten jeweils "nach hinten" geneigt.
Bei Fahrerseite und Dach würde der "Kursiv"-Effekt, den man aus Word kennt, eigentlich schon ausreichen.
Doch spätestens wenn man die Nummer auch auf der Beifahrerseite (siehe links) nach hinten neigen möchte,
hilft der Standard-Kursiv-Effekt nicht mehr weiter, denn dann wäre die Nummer nach vorne geneigt.
Also arbeite ich gleich mit dem (in Fireworks) sogenannten "Neigungswerkzeug" und neige die Nummern alle um
etwa 15° nach hinten.
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Nicht jede Schriftart eignet sich auch als Nummer für ein Stockcar-Design.
Im Laufe der Zeit haben sich bei mir ein paar Schriftarten durchgesetzt, die sich immer wieder bewähren
(von links oben nach rechts unten):
- Babylon 5 (Fett-Druck)
- Aardvark Bold
- Futurist Extra Heavy
- Kenyan Coffee (Fett-Druck)
- SF Sports Night NS Upright
- Batavia ttext
Im Download-Bereich kann man sich die sechs Schriftarten
runterladen.
Zunächst gebe ich mit jeder der sechs Schriftarten die entsprechende Nummer ein und schaue, mit welcher
Schriftart die Ziffern am besten wirken und ob der Font auch ein wenig zum Hauptsponsor und dessen
Schrift-Stil passt.
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Die Nummern sollten immer klar lesbar und auch aus weiter Ferne noch deutlich zu lesen sein.
So sollte man auch Abstand von Schriftarten nehmen, die vielleicht effektvoll aussehen.
Andersrum sollte man "Standard"-Schriftarten wie z.B. Arial Black (unten rechts) vermeiden, sowas sieht
dann "zu normal" aus.
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Hier mal ein Beispiel, wie man es nicht machen sollte.
In Anlehnung an den "Dark Age of Camelot"-Schriftzug und besonders an das goldene "C" hatte ich für das
Design entsprechend eine Nummer vorgesehen, die mit einer ähnlich verschnörkelten Schriftart gut zum
Sponsor passt.
Das ist aber für eine Nummer auf einem NASCAR-Design einfach nicht der richtige Stil.
Die Schriftart sollte daher nur soweit angepasst werden, dass vielleicht bei Hauptsponsoren mit eckiger
Schrift oder kantigen Logos auch eher eine eckige Schriftart für die Nummer ausgewählt wird. Ich bediene
mich daher in aller Regel nur bei den sechs oben gezeigten Schriftarten.
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Wenn ich mich für eine Schriftart entschieden habe, teste ich mehrere Varianten der Textgestaltung und
vergleiche wieder untereinander die Wirkung.
Wie schon beim Einstieg erwähnt, lege ich mich bei einem Design auf drei Farben fest. Dabei wird
zuallererst einmal die Grundfarbe des Designs bestimmt.
Das hat natürlich auch Auswirkung auf die Farbgestaltung der Nummer, denn nun hat man nur noch zwei Farben
übrig (dritte Farbe ist Design-Grundfarbe) .
In Verbindung mit Schwarz und Weiß sollte man nun versuchen, die Nummer farblich so zu gestalten, dass sie
sich kontrastreich gut vom Untergrund abhebt.
Zusätzlich sind die Nummern in aller Regel einfach oder doppelt mit unterschiedlichen Stärken umrandet.
Manchmal verwende ich auch einen Schlagschatten, mit der eine Nummer meist noch wuchtiger wirkt.
Bei der Wahl der Umrandungs-Farben wähle ich praktisch immer auch schwarz als eine der Farben, da dies
einer Nummer allein schon sehr viel Kontur verschafft.
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Hier noch ein paar Negativ-Beispiele, was man bei der Gestaltung einer Nummer nicht machen sollte:
- unscharfe bzw. weiche Ränder vermeiden
- nicht mehrere Grundfarben innerhalb der Nummer
- keine "Geschliffen"-Effekte
- nicht gleiche Grunddesign und Nummernfarbe verweden.
Eine Nummer sollte immer möglichst schlicht und einfach gehalten sein.
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Und hier noch ein paar Beispiele, dass man aber manchmal auch mit der Nummer noch ein wenig "spielen" kann,
um einen Bezug zum Sponsor herzustellen.
Bei solchen Entwürfen sollte aber die Bedingung immer sein, dass die Nummer auch aus größeren Entfernungen
gut zu lesen sein muss.
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Oft kommt auch die Frage, wie man überhaupt eine Nummer doppelt (oder gar dreifach) umranden kann.
Ich arbeite wie mehrfach erwähnt mit Fireworks, von daher kann ich nicht garantieren, daß es diese
Funktionen auch bei anderen Programmen gibt, aber das generelle Prinzip werde ich dennoch kurz
erläutern.
Die erste Umrandung ist eigentlich noch relativ simpel, da man wohl in jedem Programm neben der Text-Farbe
(links: weiß) auch eine Farbe für die Umrandung des Textes wählen kann (links: schwarz).
Ebenso wird man dort sicherlich auch die Dicke der Umrandung verändern können.
Doch für die zweite oder dritte Umrandung muss ich dann zusätzliche Effekte benutzen.
Ich wähle also für den Text den "Glühen"-Effekt aus. Die "Glüh-Opazität" stelle ich auf 100%, damit der
Effekt auch voll eingeblendet wird. Die "Weichheit" wird auf 0 runtergedreht, so dass die Nummer "scharf"
glüht. Der "Hofabstand" bestimmt die Dicke der Umrandung und mit der entsprechenden Farbe (links: rot) ist
die nächste Umrandung schon fertig.
Bei Fireworks MX ist es möglich, auf ein Objekt mehrmals den gleichen Effekt zu legen, somit kann man nach
dem gleichen Prinzip weitere Umrandungen hinzufügen.
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Sven Colin Preukschat war so nett, und hat dankenswerter Weise für "Adobe Photoshop CS" ebenfalls kurz
erläutert, wie eine doppelte oder dreifache Umrandung funktioniert:
"Die im Grunde einfachste Art, in Photoshop eine Nummer (oder auch andere Ebenen) zu umranden, geht mit den
sog. 'Ebeneneigenschaften' einer Ebene. In CS ruft man diese auf, indem man einen Doppelklick auf die Ebene
in der Ebenenauflistung (Fenster -> Ebenen) tätigt.
Im dortigen Fenster 'Ebenenstil' wählt man die unterste Option 'Kontur' aus. Hier kann man sowohl die Farbe
der Kontur, die Stärke und die Ausrichtung (Innen, Mitte, Außen) wählen. Zusätzlich gibt es noch weitere
Spielereien wie Fülloptionen und Füllungen.
Man entscheidet sich für eine Farbe und Stärke und wählt die Ausrichtung 'Innen'. Diese Kontur wird später
die innere Umrandung ergeben. Das ganze wird mit 'OK' bestätigt.
Jetzt folgt noch die äußere Umrandung. Dazu dupliziert man die Ebene und verschiebt die neue unter die
erste.
Nun ruft man erneut die Kontureinstellung auf (wie eben über die 'Ebeneneigenschaften') und stellt hier die
Kontur nun auf 'Außen' ein und verpasst der Linie eine entsprechend andere Farbe. Schon ist die doppelte
Umrandung fertig.
Bei 3 Linien fügt man noch eine weitere Ebene mit der Konturausrichtung 'Mitte' hinein."
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Nach dem Platzieren des Hauptsponsors und der Nummern steht nun das Grund-Design an, welches wohl am
meisten Geduld und Kreativität benötigt.
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